Modulare UNA Watch ab sofort vorbestellbar

una watch smartwatch

Im Februar hatten wir erstmals über die UNA Watch berichtet, da sie ein womöglich zukunftsweisendes, weil besonders nachhaltiges Prinzip verfolgt. Die Smartwatch ist modular aufgebaut: Innere Komponenten wie ein Akku sind so angeordnet, dass sie vom Besitzer selbst ausgetauscht werden können, wenn dies notwendig sein sollte. So besteht die Möglichkeit, die Uhr insgesamt länger zu nutzen. Jetzt lässt der Hersteller dieses Projekt via Crowdfunding finanzieren.

Die UNA Watch ist auf der bekannten Plattform „Kickstarter“ veröffentlicht worden. Crowdfunding darf als probates Mittel verstanden werden, um innovative Geräte dieser Art zu finanzieren. Es wird Geld von Unterstützern eingesammelt, um die Produktionskosten zu stemmen und damit den Marktstart zu realisieren – gerade für ambitionierte Start-ups ist dies eine geeignete Möglichkeit. Interessenten gehen in Vorleistung und wenn genügend Gelder zusammengekommen sind, erhalten sie nach einer zuvor bekanntgegebenen Zeit ihre Smartwatch.

Für die UNA Watch ruft der Hersteller 250 Euro auf. Wer diesen Betrag investiert, darf mit einer Auslieferung der Uhr im August rechnen. Die Besonderheit ist die eingangs erwähnte Modularität. Die Nutzer können die Smartwatch öffnen, ohne dabei befürchten zu müssen, etwas zu beschädigen oder falsch zu machen. Das Wearable kommt mit einem 1,2 Zoll großen MIP-LCD-Display, das energiesparend arbeitet und mit 240 x 240 Pixeln auflöst. Die UNA Watch verfügt über die passende Unterstützung, um Aktivitäten im Freien mittels eines GNSS-Moduls aufzuzeichnen.

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Die Smartwatch misst neben dem Puls auch den Sauerstoffgehalt im Blut (SpO2) und informiert zu Mitteilungen und Anrufen, die auf dem gekoppelten Mobiltelefon eingehen. Außerdem ist ein rund vier Gigabyte großer Speicher an Bord. Die Akkulaufzeit der UNA Watch beträgt im Normalfall rund zehn Tage. Zeichnet sie Strecken im Freien per Satellitenverbindung auf, sind 20 Stunden Dauerbetrieb realistisch. Aufgeladen wird das Modell im Übrigen via USB-Typ C, was im Wearable-Bereich eher ungewöhnlich ist.

Das Finanzierungsziel hat die UNA Watch schon weit überschritten. Rund 230.000 Uhr sind in den ersten Tagen eingegangen. Nur knapp 12.000 Euro waren als Mindestbetrag angegeben. Fast 1.000 Unterstützer hat das Konzept der modularen Smartwatch bereits überzeugt und dabei läuft die Kampagne noch einen knappen Monat lang. Die Wahrscheinlichkeit ist also sehr hoch, dass das Projekt auch tatsächlich realisiert wird.

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